Erfolgsgeschichte an der Platte

Erfolgsgeschichte an der Platte

Sportclub Eschenbach: Tischtennissparte feiert 40-jähriges Bestehen

"Als im Jahr 1976 die Familie Reul das kleine Pflänzchen Tischtennis pflanzte, fachte nich keiner daran, dass es mal so eine standfeste Eiche wird". Mit diesen Worten leitete Abteilungsleiter Dieter Sporr die Saisonabschlussfeier ein - gleichzeitig die 40-Jahr-Feier der Sparte.

Sporr begrüßte dazu in der Festhalle des SCE neben den Spielern mit Ihren Partnerinnen auch Vorsitzenden Matthias Haberberger und Udo Müller, langjähriger ehemaliger Spieler und Abteilungsleiter von 1978 bis 1981. In seiner Festrede führte der Abteilungsleiter chronologisch die Erfolge auf. So erwähnte er die Zeit, als das erste Domizil der kleine Saal des Sportheims war und die Sparte 1977 mit vier Mannschaften den Punktspielbetrieb startete. Er lobte die Familie Reul, dank der die Nachwuchsarbeit boomte.

Anfang der 1980er Jahre nahmen bereits zwölf Teams am Spielbetrieb teil. Eine größere Halle musste also her! Die Festhalle des SCE war wegen des Betonbodens ungeeignet. 1995 war es endlich soweit: Die Abteilung zog in die Turnhalle der Markus-Gottwalt-Schule um.

Von da an explodierte vor allem die Nachwuchsabteilung. Unter Jugendleitung Manfred Kleber, der von zahlreichen Ehrenamtlichen, Übungsleitern, Trainern und Betreuern wie Erwin Traßl, Michael Brüchner, Richard Schäffler, Wolfgang Traßl und Daniela Kleber unterstützt wurde, wurden viele Erfolge erzielt. So gingen 1997 sieben der elf Kreistitel nach Eschenbach. Eine Jungenmannschaft spielte nach vier Aufstiegen in Folge in der Oberpfalzliga. Und im Jahr 2000 standen bei den Bezirksmeisterschaften 14 SCE-Spieler auf dem Podest. Einige Nachwuchsspieler nahmen sogar an nordbayerischen und bayerischen Meisterschaften teil.

2004 ging auch ein Schub durch die Herrenteams. Dank Verstärkung durch Markus Thurn und Thomas Klösel gelang der Aufstieg in die zweite Bezirksliga, die bis heute gehalten wird. Ein großer Coup war es, als 2005 A-Lizenz-Trainer Alois Spitzer und Eva Dostler für die Sparte gewonnen wurden. "Beide machten Jugendliche und erwachsene Spieler nochmals um Klassen besser. Es entstand eine neue Generation" erklärte Sporr dazu. "Bis 2012 wurde auf Kreis- und Bezirksebene fast alles abgeräumt. Aus dieser guten Truppe kann man bis heute noch zehren."

Als größten Höhepunkt in der 40-jährigen Geschichte der Tischtennisabteilung bezeichnete der Spartenleiter jedoch den Umzug der Aktiven in die neue Multifunktionshalle 2008 nach über 10000 Arbeitsstunden vieler Freiwilliger. "Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl und Spitzenleistungen werden im ganzen Bezirk honoriert" erklärte Sporr und dankte nochmals allen.

Eine kleine Gruppe Ehrenamtlicher zeichnete er abschließend mit der Vereinsnadel aus: Christian Schley, Richard Schäffler, Hans-Robert Gottsche, Michael Brüchner, Barbara und Wolfgang Traßl sowie Markus Thurn.