Herren I feiern Überraschungs-Coup in Chamerau

Herren I feiern Überraschungs-Coup in Chamerau

Ein so spektakuläres Spiel hat mal wieder einen Artikel verdient. Gestern war die erste Herren beim FC Chamerau zu Gast.

Da wir leider nicht komplett antreten konnten haben wir Philipp als Ersatz aus der dritten mitgenommen. Vielen Dank an Philipp, hat gleich ohne Mucken zugesagt. War ja eigentlich klar da er mit mir Doppel spielen durfte. Hehe.

Bereits bei Ankunft am Spielort wurden wir aufmerksam von den Zuschauern und Spieler bemustert da unsere Geheimwaffe Philipp keiner kannte. Da wir bereits frühzeitig vor Ort waren konnten wir dem Gegner noch gemütlich beim Aufbauen zuschauen. Da kann sich unsereins noch ein Scheibchen abschneiden. Klare Linienführung, Werbung nach innen, nur gleiche Abgrenzungen. Da ist nix mit „Larrifarri“.

Die Prognose von mir für den heutigen Tag, 2 Doppel, vorne vier, mitte vier, sind 10 dann haben wir für nächste Saison noch einen gut. Hehe

Los gings in den Doppeln.

Unser Einser Doppel musste gegen Kurnoth/Piendl ran. Derzeit nicht in optimaler Form aber trotzdem effektiv. Über 5 spannende Sätze konnten wir das Doppel dann letztendlich klar im fünften Satz mit 11:4 gewinnen.

Als zweier Doppel musste ich mit Philipp gegen Strobl/Lippert ran. Da beide über 1800 TTR-Punkte auf dem Konto haben war das Ergebnis von vornherein eine klare Sache. Chancenlos gingen wir mit 3:0 vom Tisch, was anscheinend beim Gegner für ein Lächeln sorgte. Das sollte sich aber mittelfristig ändern.
Das Doppel drei mit einem an diesem Tag extrem starken Nicolas durfte gegen Greisinger/Schmatz ran. Klare Sache mit 11:6, 11:7 und 10:12 (im dritten haben Sie schon 5:1 und 7:4 geführt). Da fällt Dir eigentlich nix mehr ein, vor allem wenn nach dem Spiel die Aussage von beiden kommt: „Was habt´s denn wir haben doch klar zu 8 gewonnen, oder? Aufpassen auf die Wortwahl „oder“. Ich hab dann mal beide aufgeklärt, dass das Spiel in der Verlängerung gewonnen wurde. Hat mir natürlich keiner geglaubt, erst als ich den Spielbericht vorlegte. Der Kommentar von Hansi dann nur. „Ahhhh hatten alles im Griff, mein Topspin ist gekommen“ Ohh man, da machst was mit.

Yea 2:1 für Eschenbach. Wie anfangs geplant.

Nun gings mit dem vorderen Paarkreuz weiter.

Strobel (TTR 1822) gegen Jonas (TTR 1692). Top Spiel auf hohem Niveau, Spitzenballwechseln mit dem leider besseren Ende für Chamerau. Der letzte Punkt im Satz wollte einfach nicht her. 12:14, 14:16, 11:4 und 8:11, das sagt einiges. Jonas wäre eigentlich der verdiente Sieger gewesen, da sich Strobel über die ersten beiden Sätze retten konnte. Die Chance hierzu war mehrmals da. Trotzdem super Leistung gegen einen Gegner mit einem TTR von 1822.

Lippert (TTR 1805) gegen Tom (TTR 1796). Unser Alpha hatte an diesem Tag extreme Probleme mit der Konzentration so wurde das Spiel gegen den „Dattelkauer“ zu einer sehr langen und anstrengenden Partie. Der erste Satz ging mit 11:9 nach Chamerau, bereits hier haderte Tom mit den ewigen Handtuch- und Schuh-Nass-Mach-Pausen des Gegners. Satz zwei lief ähnlich zäh konnte jedoch von Tom dann knapp mit 11:9 gewonnen werden. Satz drei ging wieder an den Gegner und das Desaster mit den Pausen ging pausenlos weiter. Das war wirklich nicht normal. Nach dem dritten Satz habe ich Tom dann mal gesagt er soll die 6 Punkte Handtuchregel seinem Gegner mal näher bringen. Das hat er in seiner charmanten Art und Weise dann auch getan. Der Gegner wollte das wohl nicht so richtig akzeptieren und hätte sich dabei fast an seiner getrockneten Dattel verschluckt die er zwischen den Satzpausen immer gekaut hat. Den Fehler vor dem sechsten Punkt zum Handtuch zu gehen machte er jedoch nur einmal. Tom sagte dann: „Wolfram, das ist jetzt nicht dein Ernst, willst Du mich verarschen oder nimmst Du eine Auszeit?“. Das Spiel hatte auch im vierten Satz keinen eindeutigen Sieger, konnte jedoch wieder knapp mit 11:9 gewonnen werden. Im fünften lief es etwas besser und somit war das Ergebnis mit 11:7 eine klare Sache. Was man alles schaffen kann wenn man sich konzentriert, gell Tom.

So die Mitte wird´s jetzt richten. So hatten wir es jedenfalls dargestellt.

Kurnoth (TTR 1644) gegen Hansi (TTR 1566). Der Gegner hatte eigentlich keine Probleme mit dem Abwehrspiel von Hansi. Aufschlag „Bumm“, Aufschlag „direkter Punkt“, Rückschlag „Bumm“. Das war die Spielweise des Gegners. Somit ging das Spiel klar mit 3:0 nach Chamerau.

Greisinger (TTR 1636) gegen Thurn (TTR 1641). Auch die neue Situation in der Mitte ist nicht so einfach. Vor allem wenn man sich auf seinen Aufschlag nicht verlassen kann. Den ersten Satz nach guten Start an den Gegner abgegeben, na toll. Geht schon wieder gut los. Der zweite Satz mit hoher Führung, kurze Konzentrationsschwäche und dann mit 11:7 gewonnen. Satz drei und vier ähnlich, komfortable Führungen und dann komfortabel rankommen lassen. Aber nichts desto trotz 3:1 für mich, geht doch.

Zwischenstand 4:3 für Eschenbach. Hoppla die Gesichter werden schon ernster.

Hinten ging´s weiter mit Piendl (TTR 1608) gegen Philipp (TTR 1349). Trotz guter Leistung von Philipp keine Chance gegen seinen Gegner. Piendl konnte klar mit 11:6, 11:5 und 11:5 gewinnen. Die Differenz der 250 TTR-Punkte sind eine Welt. Philipp hat das ganze nicht sonderlich beeindruckt und hat´s sportlich genommen.

Schmatz (TTR 1542) gegen Burger (TTR 1558). Ein Match auf Augenhöhe zumindest wenn man nach TTR geht. Den ersten Satz trotz zweier Satzbälle für Nicolas mit 10:12 verloren. Satz zwei klar mit 6:11 verloren. Oh weh. Aber im dritten drehte Nicolas dann das Spiel und konnte diesen mit 15:13 gewinnen. Ab dann wurde so richtig Tischtennis gespielt. Eine richtig starke Leistung und verdiente Siege mit 11:9 und 11:7.

Tschaka. 5:4 für Eschenbach, wir bleiben dran. Hehe

So in der neuen Runde ging´s vorn weiter. Strobl (TTR 1822) gegen Tom (TTR 1796). Wie bereits am Anfang erwähnt kam Tom an diesen Tag überhaupt nicht in sein Spiel. Nichts hat so richtig funktioniert und gegen so einen Gegner kannst Du nicht mit einem Schupfball gewinnen. Das Spiel ging klar mit 3:0 nach Chamerau. Macht nix dafür gibt´s ja ne Mannschaft.

Lippert (TTR 1805) gegen Jonas (TTR 1692). Auch das sind mal locker 100 Punkte mehr. Ihr könnt mal kurz in euch gehen und raten wer das Spiel gezählt hat. Auch hier hatte der „Dattelkauer“ keinen leichten Stand, denn die 6 Punkte Handtuchregel hat in diesem Fall Tom überwacht. Auf die Anfangsfrage von mir: „Zählst Du das Spiel?“, kam die klare Ansage, „das ist ja wohl klar!“. Die Noppen auf der Rückhand und die sehr gute Vorhand von Lippert bedürfen etwas Eingewöhnungsphase. So ging der erste Satz erst mal klar mit 11:7 nach Chamerau. Im zweiten Satz lief das ganze schon runder. Wieder mal eine Riesen-Leistung abgerufen. Sehr viel gelaufen (ist ja noch Jung). Selbst die Zuschauer waren beeindruckt. 11:9 für Jonas im zweiten und das Ergebnis hat er für den dritten auch mitgenommen. Puuh 2:1 Führung für Jonas. Im vierten hat er sich dann mal wieder den „H.R.“ raushängen lassen, denn der Topspin wurde etwas härter. Wenn man hier überhaupt noch von einem Topspin reden kann. Der Satz war mit Ansage 5:11. So neu justiert und derzeit eigentlich unschlagbar im fünften Satz, klare Sache mit 11:5 für Jonas. Wahnsinn wieder haben wir die Führung behauptet und starten mit 6:5 in mittlere Paarkreuz durch.

@Hansi: Sorry der Vergleich. Aber irgendwo muss er das mit dem Topspin-Schuss ja her haben. Hehe

Kurnoth (TTR 1644) gegen Thurn (TTR 1641). Der erste Satz war noch etwas zäh und somit mehr oder weniger kanpp für mich mit 15:13. Dafür waren die beiden nächsten Sätze schon lockerer mit 11:8 und 11:6. Kurz und knapp gesagt, hatte der Gegner keinen Auftrag. Die 57 anwesenden Gäste sind mittlerweile die Gesichtszüge komplett entgleist und konnten es eigentlich nicht fassen. 7:5 für Eschenbach.

Greisinger (TTR 1636) gegen Hansi (TTR 1566). In Satz eins und zwei hatte Hansi nicht wirklich eine Chance. Der Gegner hatte mit seinen direkten Aufschlagpunkten immer die Nase vorne. Das Ergebnis mit 11:7 und 11:7 war klar. Auch Satz drei lief ähnlich schleppend an. Der Gegner konnte bereits früh in Führung gehen und ein frühes Ende war in Sicht. Dann konnte Hansi jedoch das Spiel noch drehen und spielte nun endlich richtig Tischtennis. Im vierten Satz wurde der Gegner mal kurz mit 11:2 zerlegt und wieder traten tiefe Sorgenfalten in die Gesichter der Chamerauer. Im Entscheidungssatz konnte sich der Gegner wieder einigermaßen fangen. Der Satz fand lange keinen Sieger, dennoch konnte sich Greisinger mit zwei starken und vielleicht auch glücklichen Bällen über das Spiel retten. 12:10 für Chamerau. Das war knapp, aber macht nix. Wir haben noch ein paar gute Spieler am Start und führen nach wie vor 7:6. Das muss mindestens ein unentschieden geben.

Im hinteren Paarkreuz trat Piendl (TTR 1608) gegen Nicolas (TTR 1558) an. Saustarke Leistung von Nicolas. Volle Konzentration und sensationelle Bälle. Klare Sache mit 11:9, 11:8 und 11:4 für Nicolas. Das war schon mal das unentschieden und der Gegner war bedient. Jetzt konnte er nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Gute Laune bei uns, und so konnte Phillip so richtig entspannt aufdrehen.

Schmatz (TTR 1542) gegen Phillip (TTR 1349). Puuuh der Gegner kam ganz schön ins Schwitzen. Im ersten Satz konnte er sich anfangs nicht so richtig absetzen. Den Satz jedoch dann trotzdem mit 11:7 gewinnen. In Satz zwei bekam er dann so richtig Probleme mit den starken Aufschlägen von Philipp, auch die Vorhand war riesig. Nur der letzte Punkt wollte einfach nicht her und somit leider knapp mit 13:11 an den Gegner. Man oh man, wenn Philipp den Satz gewonnen hätte dann wäre der Gegner platt gewesen. Auch in Satz drei ein bärenstarker Phillip, jedoch auch hier wollte der letzte Punkt einfach nicht her. 11:9 für Chamerau und somit Sieg mit 3:0. Das hört sich hier klarer an als es war, dann in diesem Spiel wäre echt was drin gewesen. Kein Problem für die Laune. Philipp hat es mit einem Lächeln genossen und wir hatten sowieso super Laune.

Das Schlussdoppel musste es richten.

Lippert/Strobl gegen Tom/Jonas. Hoffentlich kann unser Einser Doppel mal wieder die alte Leistung abrufen, denn die wäre hier dringend nötig gegen einen starken Gegner. Und der zeigte bereits im ersten Satz das er ein unentschieden will. Der Satz ging mit 11:8 und einer schwachen Leistung unserer Jungs an den Gegner. Puuuh das wird hart. Der Start in Satz zwei lies mich fast vom Glauben abkommen. Jonas hat eigentlich eine gute Leistung abrufen können, dennoch führte der Gegner mit 8:4. Das lag vermutlich an den 8 gefühlt verzogenen Top-Spins von Tom. Der Ball wollte von Tom´s Schläger einfach nicht auf die Platte. Warum lässt er dann nicht einfach mal Jonas ran??? Den hat er dann auch mal gelassen und plötzlich konnten Sie den Satz noch drehen. Beim 8:8 wurde der Ton auf der gegnerischen Platte schon rauer. Und jetzt sind die Bälle auch bei Tom wieder gekommen. Lag wahrscheinlich daran das er nur jeden 2ten oder 3ten gezogen hat. 11:8 für Eschenbach, wahnsinn!!! Das gibt´s doch nicht dachten sich die Chamerauer. Jetzt eine kurze Ansage von mir mit der Klarstellung der Aufgabenbereich. Es spielt derjenige einen Top-Spin der diesen heute spielen kann, und das bist nicht Du „Tom“. Das hat er auch so hingenommen und lies Jonas die Sache erledigen. Ferner spielen wir Top-Spin im klassischen Stil, nicht nach „H.R.-Style“. Auch Jonas hat die Ansage verstanden. Die nächsten beiden Sätze waren Spitzentischtennis. Im vierten Satz konnte der Gegner noch etwas Gegenwehr zeigen. Im fünften war die Luft raus. Klare Sache mit 11:5 und 11:5 und ein Sieg mit dem an diesen Abend keiner gerechnet hätte. Einfach nur Geil.

Ein fairer Verlierer gratulierte uns noch zu einer super Leistung. Nun konnten wir noch wählen ob Pizzeria vor Ort oder McDonald´s in Schwandorf. Wir gingen mit in die Pizzeria da beim McDonald´s das keinen interessiert hätte wie wir heute gewonnen haben. So konnten wir noch ein wenig in der Wunde bohren. Philipp hat sich noch kurz ne 50cm Pizza reingezogen was den Gegner wieder zum Staunen brachte.

Geile Leistung Jungs´s. Das Aufstehen machte mir heute sehr viel Spass.


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