Herren II gelingt Revanche gegen DJK Neustadt

Herren II gelingt Revanche gegen DJK Neustadt

26:2 Punkte hatte die zweite Herrenmannschaft vor diesem Spiel auf dem Konto. 2 Minuspunkte also, die genau aus dem Hinspiel gegen die DJK Neustadt/WN II rühren. Damals trat man etwas ersatzgeschwächt in der Neustädter Halle an und unterlag genauso überraschend, wie aber am Ende auch verdient.

Daher sollte am heutigen Abend die Revanche her! Schliesslich hat man im Rennen um die Meisterschaft zwar einen komfortablen 3-Punkte-Vorsprung auf Grafenwöhr, doch zu verschenken gibt es schliesslich nix!

In Bestbesetzung erwartete man also den Gegner, der zumindest auf beide Spieler im vorderen Paarkreuz zurückgreifen konnte. Die Eingangsdoppel liegen noch etwas holprig. Erwin Traßl und Jürgen Frischholz nahmen das Spiel gegen das Duo Stangl/Beer wohl etwas zu leicht. Nur so erklärt sich der sehr sehr knappe Sieg im fünften Satz. Noch spannender machten es Wolfgang Traßl und Jörg Sossalla gegen Weiß/Rittig. Eine überzeugende 2:0 Satzführung geriet plötzlich deutlich ins Wanken und so musste man Satz um Satz abgeben und auch eine 9:5 Führung im fünften Satz reichte nicht für einen beruhigenden Sieg. Im Gegenteil, der Gegner glich zu 9:9 aus und hatte anschließend sogar Matchball. Dieser konnte aber abgewehrt werden und dann setzte sich doch das Eschenbacher Doppel mit 12:10 durch! Knapp wars!

Eine klare Sache hingegen war das Dreier-Doppel: Christian Schley und Dominik Schreml brauchten nur 3 Sätze gegen Kurz/Tashefci um auf 3:0 zu erhöhen.

Auch die Einzel gingen zunächst knapp weiter: Wolfgang Traßl hatte heute zwei Gegner. Zunächst die Nachwehen seiner Erkältung und zum zweiten Gottfried Rittig, der ihm mit seinen Noppen gehörig zu schaffen machte. Dennoch ging Wolfgang 2:0 Sätze in Führung und erinnerte sich dann an sein Doppel. Er spielt einfach gerne 5 Sätze und so ließ er den Gegner nochmals zum 2:2 in Sätzen ausgleichen ehe er den Sack gekonnt mit 14:12 zumachte. Christian Schley trat dann gegen den bisher ungeschlagenen Stefan Weiß an den Tisch. Weiß haderte ein wenig mit der Eschenbacher Halle (ich liebe unsere Halle ja) und seinem Spiel und vielleicht auch ein bisschen mit dem starken Gegner. Satz 1 war eine klare Sache für Schley, der in den Sätzen 2 und 3 dann ein wenig den Schlendrian einziehen ließ. Aber auch Schley spielt gerne fünf Sätze und verliert ungern. Daher wurde das Ergebnis von 3:2 diesen Vorlieben gerecht :)

Hatten wir schon ein Fünf-Satz-Match in diesem Spiel? Ja? 4 von 5? Okay, hier kommt Nummer 6 von 7: Jürgen Frischholz machte sich das Leben gegen Max Stangl selber schwer, indem er immer wieder Stangls starke Vorhand attackieren wollte und dann teilweise bilderbuchartig ausgekontert wurde. In Satz 5 griff Jürgen dann plötzlich (Danke Domi für den Tip!) über Stangls Rückhand an und siehe da: 11:6 ging der fünfte Satz an den SCE. 5:0 Führung also, die aber nicht so deutlich war wie es klang.

Erwin Traßl musste dann gegen Wolfgang Beer ran und tat sich sehr schwer. Beer brachte Erwins Top-Spins alle zurück, zwar in hohem Bogen aber er brachte sie und damit konnte Erwin schwer umgehen. Mehr als ein Satzgewinn war leider nicht drin und da war dann der erste Punkt für die Gäste.

Dominik Schreml hat nach der Niederlage im ersten Spiel der Rückrunde gegen die Geheimwaffe der Ersten - Philipp Bayer - wieder in die Spur gefunden und gewinnt seine Spiele in überzeugender Weise. 3:0 gegen Theo Kurz!

Genauso ging es zunächst auch bei Jörg Sossalla los. Gegen Neustadts Allzweckwaffe Sokol Tashefci gewann er Satz 1 überzeugend und ohne Probleme 11:4, doch dann begann plötzlich die Hand zu zittern, Fehler häuften sich und Sokol drehte das Spiel und stellte den Gesamtstand auf nur noch 7:2.

Somit begann das vordere Paarkreuz erneut. Wolfgang Traßl schaffte gegen Stefan Weiß leider keinen Erfolg: 3:1 für Weiß. Christian Schley machte es gegen Rittig besser. Sein Spielplan ging voll auf und damit gewann er Punkt um Punkt, doch leider hielt es sich nicht immer an seinen Plan und so war das Spiel keine ganz klare Angelegenheit. Dennoch mit 3:1 am Ende ungefährdet.

Es war somit dem heimlichen "Einser" vorbehalten den Schlusspunkt zu setzen. Mit seinem zehnten Sieg im zehnten Spiel der Rückrunde stellte Jürgen Frischholz den 9:3 Endstand her (3:0 Sieg gegen Beer!) und anschließend konnte der Erfolg im Sportheim bei Currywurst und Bier und später in der Halle mit hochprozentigerem ausgiebig gefeiert werden!

Kommenden Freitag findet dann das mögliche Endspiel um die Meisterschaft statt. Die zweite Mannschaft tritt beim Tabellenzweiten SV TuS/DJK Grafenwöhr an und kann mit einem Sieg den Titel vorzeitig sichern! Selbst bei einer Niederlage bliebe man noch Tabellenführer, muss dann aber die übrigen Spiele wohl noch alle gewinnen - aber wer denkt denn an so etwas?


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